Autotrends
Die neusten Automobil-Trends
Die Entwicklungen & Trends 2020
Vereinzelt und auch manchmal als Werbegag sind sie bereits heute unterwegs: Autos, die sich ohne Fahrer im Straßenverkehr bewegen können. Einige Gemeinden setzen ebenfalls zur Werbung bereits auf öffentliche Verkehrsmittel, die autonom fahren können, wenn auch noch immer ein Fahrer zur Sicherheit dabei ist.
Die Entwicklung in diesem Bereich schreitet stetig voran, doch noch sind die Systeme zu anfällig für mögliche Fehler. Ein Grund dafür ist, dass die Straßen einheitlicher und ebenfalls mit Technik ausgestattet sein sollten, die den autonomen Fahrzeugen das Leben leichter macht. Langfristig, wenn auch langsam, wird sich das autonome Auto jedoch durchsetzen. Schätzungsweise 2040 wird es soweit sein, dass sie sich, ähnlich wie jetzt Elektroautos, am Markt durchsetzen und auch von einer relevanten Anzahl von Menschen genutzt werden.
Das autonome Auto ist zwar schon weit entwickelt, dennoch gilt es bis zum Zeitpunkt der Zulassung für eine breite Masse noch viele rechtliche Fragen zu klären. Was jedoch jetzt schon fest steht: Diese Fahrzeuge mindern das Unfallrisiko. Allerdings sind Unfälle auch mit autonomen Fahrzeugen nicht gänzlich ausgeschlossen.
Markus Maurer, J. Christian Gerdes, Barbara Lenz, Hermann Winner
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Die Top 5 Modelle in Deutschland
Ein Hybrid-Auto ist mit unterschiedlichen Energiequellen zum Antrieb ausgestattet. In der Regel ist dies eine Kombination aus einem Verbrennungs- und einem Elektromotor. Der Vorteil von Hybrid-Fahrzeugen ist, dass sie nicht zwingend auf eine Steckdose zum Aufladen angewiesen sind, sowie meist eine deutlich größere Reichweite haben, als Modelle, die einen reinen Elektroantrieb besitzen. Am Markt gibt es im Moment vorwiegend zwei Hersteller, die führend im Bereich Hybrid-Auto sind: Toyota und Honda. Beide Unternehmen haben relativ früh auf alternative Antriebe gesetzt, was sich langfristig bezahlt gemacht hat.
Ein echtes Schnäppchen?
Gas ist prinzipiell eine sehr günstige Energiequelle, da es sich dabei um ein Abfallprodukt bei der Erdölproduktion handelt. Die verfügbaren Mengen an Erdgas sind sehr hoch, was ebenfalls zu den günstigen Preisen beiträgt. Im Vergleich zu anderen Brennstoffen wie Diesel oder Benzin ist Gas deutlich billiger. Obwohl das Erdgas als Brennstoff so günstig ist, muss es sich dabei nicht immer um ein Schnäppchen handeln. Erdgas ist zwar günstig, als fossiler Brennstoff jedoch in der Verfügbarkeit eher im Nachteil. Das zeigt sich spätestens dann, wenn du eine Tankstelle für dein Erdgas-Auto suchst. Die Dichte an Tankstellen, die Auto-Gas anbieten ist eher gering, was auf weiten Strecken durchaus zum Problem werden kann.
Besonders ärgerlich ist es auch, wenn du weite Wege von deinem Zuhause zur Erdgastankstelle auf dich nehmen musst. Diese Überlegungen sollten in jedem Fall bei der Anschaffung von einem Fahrzeug, das mit Gas betrieben wird, gemacht werden, denn diese Wege erhöhen indirekt die Kosten für diesen „Treibstoff“. Erdgasfahrzeuge sind jedoch, weil sie umweltfreundlicher sind, oft von Steuern ausgenommen. Die Kosten für Erdgas sind rund um 50% niedriger als bei anderen Brennstoffen. Werden dann noch Vergünstigungen bei den Steuern hinzugerechnet, kann ein Erdgasauto durchaus zu einem Schnäppchen werden. Allerdings liegt ein Auto, das mit Erdgas betrieben wird, in den Anschaffungskosten deutlich höher, da es sich um einen speziellen Antrieb handelt. Daher werden Autos, die mit Erdgas betrieben werden, meist von Firmen und weniger von privaten Fahrzeuglenkern gekauft. Unternehmen haben deutlich größere Vorteile, wenn sie mit Erdgas fahren und häufig sogar eigene Gas-Tankstellen auf ihrem Betriebsgelände.
So funktioniert’s
Ein eigenes Auto ist nicht nur in der Anschaffung, sondern auch in den Betriebskosten teuer, für manche oft zu teuer. Vor allem im urbanen Raum ist ein eigenes Auto ein hoher Kostenfaktor und aufgrund der Infrastruktur werden Autos hier auch weniger bewegt. Viele verzichten daher auf ein eigenes Auto und nutzen, wenn sie einmal ein Fahrzeug benötigen, Carsharing.
Beim Carsharing gibt es unterschiedliche Modelle. Häufig wird Carsharing von Unternehmen angeboten, die verteilt über eine Region Autos in Betrieb haben, die sich jeder ausborgen kann. Im ersten Moment gibt es beim Carsharing noch keine Unterschiede zu einer konventionellen Autovermietung. Dieser zeigt sich erst bei der Mietdauer. Beim Carsharing können Fahrzeuge für wenige Minuten genutzt werden. Die durchschnittliche Nutzungsdauer liegt bei 30 Minuten bis zu einer Stunde. Bei konventionellen Autovermietern sind derartig kurze Nutzungszeiten nicht möglich und das Fahrzeug muss mindesten für einen Tag gemietet werden.
Wer Carsharing nutzen möchte, muss sich meist online beim Unternehmen, dem die Fahrzeuge gehören, registrieren. Zu hinterlegen sind beispielsweise eine Kopie des Führerscheins und diverse personenbezogene Daten. In der Regel gibt es eine App, über die registrierte Benutzer Fahrzeuge finden können. Das Aufsperren der Fahrzeuge funktioniert meist ebenfalls über eine App. Abgerechnet wird dann die tatsächlich genutzt Zeit. Wie beim Aufsperren der Fahrzeug, wird auch wieder über die App ausgecheckt und das Fahrzeug zurückgegeben. Der Vorteil ist, dass die Fahrzeuge meist keinen fixen Standort haben, sondern über die Stadt verteilt auf öffentlichen Parkplätzen abgestellt werden können. Mit etwas Glück kann ein Nutzer von Carsharing so ein Fahrzeug direkt in der Nähe finden.